Literatur Auch im Zeitalter des Internets ist das Lesen von Büchern über den Volkstanz und das ganze Drumherum unbedingt notwendig. Die Tanzschritte ansich sind das eine. Aus meiner Sicht ist es jedoch bei einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Tanzen als solches und mit dem Bairischen Volkstanz im besonderen unerlässlich, sich mit der Bairischen Kultur insgesamt auseinanderzusetzen. Ich glaube nicht, dass noch jemand so einfach in dem erforderlichen Maß in unserem Brauchtum, der Sprache, Geschichte und Kultur unseres Landes verwurzelt ist, dass er die Bairische Seele in einer Weise versteht, wie es für die Ausführung unserer Tänze erforderlich ist.
Quellen

© Volkstanzkreis Pullach 2020

16. Januar 2020

Tanzbeschreibungen Um Tanzbeschreibungen lesen zu können und nachvollziehbar zu verstehen, braucht man sehr viel Erfahrung. Es gibt eine Reihe von Standardwerken mit Tanzbeschreibungen. Jedem, der sich mit unserem Volkstanz beschäftigt, sind diese geläufig. Zusätzlich enthalten viele Tonträger weitere passende Tanzbeschreibungen. Viele Tanzkreise pflegen ihre eigenen Sammlungen. Das zeitgemäße Medium ist jedoch das Internet. Aber Vorsicht! Auch wenn viele die Inhalte des Internets für die neue Bibel halten, manches stimmt einfach nicht was da zu erfahren ist. Viele Quellen widersprechen sich mehr oder minder, da es sich immer nur um Erkennt- nisse einzelner Personen handelt. Also bitte nicht das Hirn ausschalten! Die z.Z. wohl wichtigsten Seiten zum Nachschlagen sind Dancilla und der Volkstanzkreis Freising. Weitere Verweise finden Sie unter Links.
Tanzvideos Sollte man keine Möglichkeit haben, auf einem Volkstanz, Übungsabend oder Kurs einen Tanz zu erlernen, dann sind bewegte Bilder die noch mit Abstand beste aller Alternativen. Aber Vorsicht! Es handelt sich immer um eine Interpretation eines Tanzes, nie um das Original, wenn es denn sowas überhaupt gibt. Und selbst dann ist die Ausführung immer abhängig von den Tanzpaaren. Auch diese machen Fehler, auch wenn es im Internet zu sehen ist oder auf einem anderen Video oder Film. Dazu kommt noch die Musik, was sie spielen und wie gespielt wird. Ein Video allein ist nicht vollständig aussagefähig. Erst die Kombination mit der Beschreibung, ggf. Noten, anderer Literatur und der eigenen Erfahrung führen zu ziemlich brauchbaren Ergebnissen.
Musik zum Tanz Musikanten sind ohne Frage immer das Optimum zum Tanzen oder Tänze zu erlernen! Aber wer hat schon diesen Luxus? Und wer kann sich das auch noch an jedem Übungsabend leisten? Und wenn ja, können diese Musikanten dann auch die gewünschten Tänze spielen? Der Normalfall sind dann doch Tonträger aller Art, von MP3-Downloads aus dem Internet über CD‘s bis hin zu Langspielplatten und sogar noch Musikkassetten. Auf diese Weise wächst jedoch die Anzahl der Musikstücke rasch auf eine Größenordnung an, die nur noch mittels eines Notebooks beherrschbar ist. Leider sind nicht immer die Einspielungen der Tänze so einfach verwendbar. Manchmal müssen sie in der Geschwindigkeit nachbearbeitet werden oder gar die einzelnen Teile eines Stückes herausgelöst und in einer Art neu zusammengesetzt werden, dass sie für einen bestimmten Tanz verwendet werden können. Aufgrund der inzwischen großen Anzahl von Stücken meiner Sammlung erspare ich mir eine Auflistung. Gerne beantworte ich aber Nachfragen, wenn bestimmte Tänze gesucht werden.
Tanzen Grau ist alle Theorie könnte man als Untertitel schreiben. So hat man früher das Tanzen gelernt: „Da gehst einfach hin und tanzt, dann lernst es schon!“ Ja, manch einer und eine lernt es tatsächlich so. Aus meiner Sicht ist das jedoch sehr kommunikativen Menschen und solchen, die eine enorme Beobachtungs- und Auffassungs- gabe besitzen, vorbehalten. Ich behaupte nicht, dass das grundsätzlich nicht funktioniert. Zumindest alle einfachen Figurentänze und Rundtänze lassen sich wohl so erlernen. Will man jedoch komplexere Tänze beherr- schen oder gar anderen etwas beibringen, dann wird das nicht ausreichen.
Für was brauche ich das? Vor vielen Jahren gab es eine Zeit, da war der Tanz einfach „Tanz“. Er wurde nicht unterteilt und nicht in Schubladen gesteckt. Da wurde im Ort das getanzt, was vermeintlich schon immer getanzt wurde und was jeder konnte, bzw. mit der Zeit erlernte, in welcher Perfektion auch immer. Diese Zeiten sind lange vorbei! Heute tanzt kaum noch jemand. Was dann auf Veranstaltungen „getanzt“ wird sind bestenfalls rhytmische Körperbewegungen, durch was auch immer verursacht. Das gefällt oder genügt natürlich nicht jedem. So gibt es Tanzkreise, die sich einer bestimmten Kategorie von Tänzen verschrieben haben. Unsere Kategorie ist eben der „Bairische Volkstanz“. Bewusst wird hier die Schreibweise „Bairisch“ und nicht „Bayerisch“ gewählt. „Bairisch“ steht für den Kulturraum über politische Grenzen hinweg und „Bayerisch“ für die Region innerhalb unserer Landesgrenzen. Nun, was braucht man als Zutaten, sofern man sich ernsthaft für den Bairischen Volkstanz interessiert?

Literatur

Auch im Zeitalter des Internets ist das Lesen von Büchern über den Volkstanz und das ganze Drumherum unbedingt notwendig. Die Tanzschritte ansich sind das eine. Aus meiner Sicht ist es jedoch bei einer ernsthaften Beschäfti- gung mit dem Tanzen als solches und mit dem Bairischen Volkstanz im besonderen unerlässlich, sich mit der Bairischen Kultur insgesamt auseinan- derzusetzen. Ich glaube nicht, dass noch jemand so einfach in dem erforderlichen Maß in unserem Brauchtum, der Sprache, Geschichte und Kultur unseres Landes verwurzelt ist, dass er die Bairi- sche Seele in einer Weise versteht, wie es für die Ausführung unserer Tänze erforderlich ist.
Quellen

© Volkstanzkreis Pullach 2020

16.01.2020

Für was brauche ich das?

Vor vielen Jahren gab es eine Zeit, da war der Tanz einfach „Tanz“. Er wurde nicht unterteilt und nicht in Schubladen gesteckt. Da wurde im Ort das getanzt, was vermeintlich schon immer getanzt wurde und was jeder konnte, bzw. mit der Zeit erlernte, in welcher Perfektion auch immer. Diese Zeiten sind lange vorbei! Heute tanzt kaum noch jemand. Was dann auf Veranstaltungen „getanzt“ wird sind bestenfalls rhytmische Körperbewegungen, durch was auch immer verursacht. Das gefällt oder genügt natürlich nicht jedem. So gibt es Tanzkreise, die sich einer bestimmten Kategorie von Tänzen verschrieben haben. Unsere Kategorie ist eben der „Bairische Volks- tanz“. Bewusst wird hier die Schreibweise „Bai- risch“ und nicht „Bayerisch“ gewählt. „Bairisch“ steht für den Kulturraum über politische Gren- zen hinweg und „Bayerisch“ für die Region innerhalb unserer Landesgrenzen. Nun, was braucht man als Zutaten, sofern man sich ernsthaft für den Bairischen Volkstanz interessiert?

Tanzen

Grau ist alle Theorie könnte man als Untertitel schreiben. So hat man früher das Tanzen gelernt: Da gehst einfach hin und tanzt, dann lernst es schon!“ Ja, manch einer und eine lernt es tatsäch- lich so. Aus meiner Sicht ist das jedoch sehr kommunikativen Menschen und solchen, die eine enorme Beobachtungs- und Auffassungs- gabe besitzen, vorbehalten. Ich behaupte nicht, dass das grundsätzlich nicht funktioniert. Zumin- dest alle einfachen Figurentänze und Rundtänze lassen sich wohl so erlernen. Will man jedoch komplexere Tänze beherrschen oder gar ande- ren etwas beibringen, dann wird das nicht ausreichen.

Tanzbeschreibungen

Um Tanzbeschreibungen lesen zu können und nachvollziehbar zu verstehen, braucht man sehr viel Erfahrung. Es gibt eine Reihe von Standardwerken mit Tanz- beschreibungen. Jedem, der sich mit unserem Volkstanz beschäftigt, sind diese geläufig. Zusätz- lich enthalten viele Tonträger weitere passende Tanzbeschreibungen. Viele Tanzkreise pflegen ihre eigenen Sammlungen. Das zeitgemäße Medium ist jedoch das Internet. Aber Vorsicht! Auch wenn viele die Inhalte des Internets für die neue Bibel halten, manches stimmt einfach nicht was da zu erfahren ist. Viele Quellen widerspre- chen sich mehr oder minder, da es sich immer nur um Erkenntnisse einzelner Personen handelt. Also bitte nicht das Hirn ausschalten! Die z.Z. wohl wichtigsten Seiten zum Nach- schlagen sind Dancilla und der Volkstanzkreis Freising. Weitere Verweise finden Sie unter Links.

Tanzvideos

Sollte man keine Möglichkeit haben, auf einem Volkstanz, Übungsabend oder Kurs einen Tanz zu erlernen, dann sind bewegte Bilder die noch mit Abstand beste aller Alternativen. Aber Vorsicht! Es handelt sich immer um eine Interpretation eines Tanzes, nie um das Original, wenn es denn sowas überhaupt gibt. Und selbst dann ist die Ausfüh- rung immer abhängig von den Tanzpaaren. Auch diese machen Fehler, auch wenn es im Internet zu sehen ist oder auf einem anderen Video oder Film. Dazu kommt noch die Musik, was sie spielen und wie gespielt wird. Ein Video allein ist nicht vollständig aussagefähig. Erst die Kombination mit der Beschreibung, ggf. Noten, anderer Literatur und der eigenen Erfahrung führen zu ziemlich brauchbaren Ergebnissen.

Musik zum Tanz

Musikanten sind ohne Frage immer das Optimum zum Tanzen oder Tänze zu erlernen! Aber wer hat schon diesen Luxus? Und wer kann sich das auch noch an jedem Übungsabend leisten? Und wenn ja, können diese Musikanten dann auch die gewünschten Tänze spielen? Der Normalfall sind dann doch Tonträger aller Art, von MP3-Downloads aus dem Internet über CD‘s bis hin zu Langspielplatten und sogar noch Musik- kassetten. Auf diese Weise wächst jedoch die Anzahl der Musikstücke rasch auf eine Größen- ordnung an, die nur noch mittels eines Notebooks beherrschbar ist. Leider sind nicht immer die Einspielungen der Tänze so einfach verwendbar. Manchmal müssen sie in der Geschwindigkeit nachbearbeitet werden oder gar die einzelnen Teile eines Stückes heraus- gelöst und in einer Art neu zusammengesetzt werden, dass sie für einen bestimmten Tanz ver- wendet werden können. Aufgrund der inzwischen großen Anzahl von Stücken meiner Sammlung erspare ich mir eine Auflistung. Gerne beantworte ich aber Nachfra- gen, wenn bestimmte Tänze gesucht werden.
Volkstanzkreis Pullach